Am Pranger im Schnee

Es gibt Vergehen, die sind für einen Sklaven wirklich absolut unverzeihlich. Da reicht auch eine normale Auspeitschung nicht mehr als Strafe, da müssen dann schon andere Bestrafungen her. Wie beispielsweise am Pranger stehen. In diesem Winter hat es ausgerechnet mein Lieblingssklave einmal wirklich auf die Spitze getrieben.

Er musste wieder mal Telefondienst für mich machen, weil ich selbst keine Lust hatte, ans Telefon zu gehen. Träge lag ich auf dem Sofa und habe gelauscht, wie er die verschiedenen Anrufer behandelt. Einer der Anrufer war ein junger Mann, ein amerikanischer Tourist, den ich in der Woche zuvor beim Einkaufen kennengelernt und zu mir eingeladen hatte. Ich freute mich schon sehr darauf, ihn vernaschen zu können.

Und dann musste ich doch glatt erleben, wie mein Chauffeur den einfach abwimmelte! ich kann euch sagen, ich war so sauer, wie ich es in meinem Leben wirklich noch nicht oft gewesen bin! Mein Hausdiener musste sofort meinen Pranger nach draußen stellen. Der ungehorsame Chauffeur musste seinen Kopf und seine Hände in die dafür vorgesehenen Löcher legen, und dann habe ich den Pranger geschlossen – und er musste den ganzen Tag auf dem Hof am Pranger stehen. Oder vielmehr knien.

Ach so – ich sollte vielleicht noch dazusagen, dass mein Lieblingssklave dabei nackt war. Und ihr wisst ja, in diesem harten Winter hat es auch in Spanien geschneit. Mann, war der blau gefroren, als ich ihn endlich vom Pranger befreit und in die heiße Badewanne gesteckt habe!


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© Domina Eleonora erzählt BDSM Geschichten aus ihrem normalem Alltag!